Ausflug nach Höckendorf & Edle Krone

Höckendorf
Höckendorf / Bild: Aagnverglaser CC BY-SA 4.0

H√∂ckendorf ist ein beliebtes Ziel f√ľr Wanderer. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel f√ľr die Menschen aus Dresden.

Wie kommen Dresdner nach Höckendorf?

Wer von Dresden nach H√∂ckendorf will, muss etwa 25 Kilometer √ľberwinden? Rein theoretisch kann die Strecke mit den √∂ffentlichen Verkehrsmitteln zur√ľckgelegt werden. Dabei muss mindestens zweimal umsteigen und ist mindestens 100 Minuten unterwegs. Wer gerne Rad f√§hrt, der kann die Anfahrt mit dem Rad machen, neben tollen Wanderrouten findet sich auch sch√∂ne Strecken f√ľr Radtouren. Am einfachsten erreichen die Dresdner ihr Ziel mit dem privaten Pkw.

Was bietet Höckendorf?

Es gibt viel Wald zu sehen. Bewundert werden kann die Paulsdorfer Heide, die Klinkenberger Talsperre, der Tharandter Wald und der wilde Weißeritz. Es gibt schöne Rundwanderwege und Radwege.

Folgende Touren sind empfehlenswert:

  • Tour 1: Rund um den Gro√üen Steinberg. Bei dieser Wanderung sieht man die Ruppendorfer Hochfl√§che.
  • Tour 2: Rundwanderweg durch die H√∂ckendorfer Heide. Ein toller Rundwanderweg, der den Besuch des Tiergartens mit einbezieht.
  • Tour 3: Rund um die Trinkwassertalsperre
  • Tour 4: Durch das Tal der Wilden Wei√üeritz und um das Pretzschendorf
  • Tour 5: Einmal um den T√§nnicht. Er startet am Weidegut Colmnitz und f√ľhrt zum Mittelpunkt von Sachsen

Auf der Internetseite der Gemeinde Klingenberg k√∂nnen alle f√ľnf Touren heruntergeladen werden. Die Routen werden kartografisch dargestellt, es gibt Angaben zum Schweregrad und der L√§nge und der ungef√§hren Dauer der Tour.

Und das ist nur ein Bruchteil der Möglichkeiten, alleine die Wanderwege rund um die Höckendorfer Heide bieten unzählige Möglichkeiten. Da findet jeder einen Wanderweg, der individuell zum Können passt.

Ein großer Pluspunkt ist, dass alle Wanderwege extrem gut ausgeschildert sind.

Die Weißeritztalbahn

Eine Fahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn mit Dampflok. W√§hrend der Fahrt kann das Osterzgebirge bewundert werden. Die Bahn durchquert den Rabenauer Grund. Das Fl√ľsschen rote Wei√üeritz wird oft √ľberquert. Die Bahn kletter H√∂henmeter f√ľr H√∂henmeter hoch und erreicht Dippoldiswalde, ein kleines, mittelalterliches St√§dtchen. Jetzt geht es weiter bergan. Wie sich die Dampflok anstrengt, h√∂ren die Fahrg√§ste kurz vor dem Bahnhof Kipsdorf. Ein echtes Erlebnis, nicht nur f√ľr Eisenbahnfans.

Ein Spaziergang durch das Dorf Höckendorf

1. Station: Der Wanderbahnhof Edle Krone

Der Dorfspaziergang beginnt an diesem Bahnhof. In der Nähe gab es eine Silbergrube. Diese Grube gab der Häusergruppe den Namen. Es ist ein Museumsbahnhof. Der Spaziergang geht weiter in Richtung der Talsperre Klingenberg.

2. Station: Der Marktplatz in Höckendorf

Zur√ľck im Dorf liegt rechts die 1300 erbaute Kirche. Es geht weiter zum Ortskern. Hier gibt es einen wundersch√∂nen Marktplatz. Hier ist der Gasthof ‚ÄěZum Erbgericht‚Äú, wo es Seminar- und Tagungsr√§ume gibt. Es gibt eine kleine Einkaufspassage, das Heimatmuseum und ein Caf√©. Es gibt kleine, feine Fachwerkh√§uschen, in den der ‚ÄěKulturrung H√∂ckendorf e.V.‚Äú seinen Sitz hat.

3. Station: Der Tierpark Höckendorf

Jetzt geht es entlang dem Schenkberg in Richtung H√∂ckendorfer Heide. Erreicht man den Sportplatz des H√∂ckendorfer Fu√üballvereins, ist man zu weit, denn zum Tiergarten geht es vorher ab. Der Tierpark ist 4,5 ha gro√ü und bietet mehr als 60 Tieren unterschiedlicher Art und Rasse Platz. Unter anderem sehen die Besucher hier: Alpakas, Falabellas, Nandus, Ponys, Sattelschweine, schwarzbunte Niederungsrinder, Zebus oder Ziegen. Betrieben wird der Tiergarten vom ‚ÄěTiergarten H√∂ckendorfer Heide e.V.‚Äú.

4. Station: Der Stuhlbauer

Richtung S√ľden, im Ortsteil Ruppendorf gibt es historisches Handwerk.

5. Station: Ferienhof und Flechtwerkstatt

Weiter Richtung S√ľden und man trifft auf den Ort Beerwalde und den Ferienhof N√§cke. In dem Drei-Seiten-Hof kann man das Korbflechten beim Profi lernen.

6. Station: Die Hofbäckerei Hahn

Jetzt geht es vorbei am Gewerbegebiet Richtung Westen zum Ortsteil Obercunnerdorf. An der Dorfstraße gibt es ein historisches Kreuzgewölbe mit einem sanierten Stahl, wo es leckere Backwaren gibt.

Die Thelersäulen

Die Thelers√§ulen sind Bets√§ulen bzw. Marters√§ulen auch S√ľhnesteine genannt. Sie stammen aus der vorreformatorischer Zeit. Es gab auf dem Weg sieben Thelers√§ulen am Kirchsteig zwischen Obercunnersdorf und H√∂ckendorf. √úbrig geblieben sind zwei S√§ulen. Die eine findet sich am Abzweig des Kirchsteigs und oberhalb des Stieflitzgrunds.

Der Sage nach kommen die Säulen von Ritter Conrad von Theler (gestorben 1361). Er entstammte einem Freiberger Adelsgeschlecht. Dieses Adelsgeschlecht war an den Erzgruben der Gegend beteiligt. Als der Priester einen größeren Anteil von dem Gewinn der Erzgruben haben wollte, töte der Ritter ihn. Danach nahm er an einem Kreuzzug nach Jerusalem teil. Von diesem Kreuzzug soll er die Betsäulen mitgebracht haben. Die Strecke, auf der die Säulen aufgestellt worden ist 1,7 km lang, was in etwa der Strecke entspricht, die Jesus sein Kreuz nach Golgata tragen musste.

Karte von Höckendorf

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