Dresdner Christstollen ‚Äď Traditionell lecker!

Dresdner Christstollen mit Rosinen


Viele wollen ihn, doch das Original gibt es nur in der sächsischen Landeshauptstadt: den Dresdner Christstollen! Doch das weihnachtliche Hefegebäck ist nicht nur lecker, sondern tatsächlich sogar ein echtes Kulturgut, welches gerade in der Adventszeit eine Reise wert ist!
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Was zeichnet den Originalen Christstollen aus?

Der traditionelle Stollen folgt einem strengen Rezept, welches unter anderem Zutaten wie Mehl, Zucker, Butter, Rosinen, Orangeat und Zitronat sowie Mandeln und nat√ľrlich Hefe beinhaltet. Zutaten wie Margarine oder k√ľnstliche Konservierungsstoffe und Aromen d√ľrfen nicht verwendet werden.

Der Teig wird immer ohne Form gebacken und soll mit seiner Gestalt und der dicken Puderzuckerschicht an das gewickelte und in der Krippe liegende Christkind erinnern. Doch bevor man die s√ľ√üe K√∂stlichkeit genie√üen kann, muss der Stollen genau wie Wein reifen: Nach 2 bis 4 Wochen Lagerung entwickeln sich die Aromen erst richtig.

Danach ist das Weihnachtsgeb√§ck ca. 6 Wochen haltbar. Die Aufbewahrung erfolgt am besten in einer Verpackung aus Blech oder Karton. Dabei sollte die Temperatur nicht √ľber 15¬įC betragen und die Raumluft eine Luftfeuchtigkeit von 70% haben. So wird der Stollen ein echter Genuss!

Foto: Susanne Punte

Seit wann gibt es Dresdner Christstollen?

Der Dresdner Christstollen wird schon 1474 das erste Mal auf einer Rechnung erw√§hnt. Da er zu der Zeit jedoch als Fastengeb√§ck galt, durfte er nur aus Mehl, Wasser, etwas √Ėl und Hefe bestehen. Genannt wurde er damals Striezel oder Strutzel.

Um beim Backen auch gehaltvollere Zutaten wie Butter verwenden zu d√ľrfen, beantragten Kurf√ľrst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht bei Papst Innozenz VIII. das entsprechende Verbot aufzuheben. Diesem Ersuchen gab der Heilige Vater schlie√ülich auch statt und so kam es 1491 zum sogenannten ‚ÄúButterbrief‚ÄĚ, dank dem sich aus dem Fastengeb√§ck bald eine echte Leckerei entwickelte: Der Weg f√ľr den Stollen, wie wir ihn kennen, war frei!

Stollen wird eine königliche Köstlichkeit

Der Butterbrief war tatsächlich nicht die einzige Verbindung des Adels zum Hefegebäck. Denn ab 1560 wurden jedes Jahr dem König am zweiten Weihnachtstag Stollen gebracht. Dazu trugen acht Bäckermeister und acht Gesellen das köstliche Backwerk mit einem Gewicht von 36 Pfund und einer Länge von 1,5 Metern einmal durch die Stadt bis zum Schloss.

Ein besonders prominenter Stollenliebhaber war auch Kurf√ľrst August der Starke. Er veranlasste 1730 anl√§sslich eines legend√§ren Festes (dem Zeithainer Lustlager) das Backen eines echten Schwergewichtes: √úber 100 B√§cker verarbeiteten 3600 Eiern, 326 Kannen Milch und 20 Zentnern Weizenmehl zu einem 1,8 Tonnen schwerer Riesenstollen.

Was hat es mit dem Dresdner Stollenfest auf sich?

Angelehnt an diese historische Begebenheit gibt es seit 1994 in Dresden wieder ein Stollenfest. Es ist der glanzvolle H√∂hepunkt der Vorweihnachtszeit in der Stadt und findet immer am Samstag vor dem 2. Advent statt. Bei diesem an die Gro√üveranstaltung von 1730 angelehnten Event, w√ľrdigen und feiern B√§cker, Einheimische und G√§ste die Jahrhunderte alte Backtradition und die damit verbundene gro√üe Handwerkskunst.

Foto: Susanne Punte

Zum Stollenfest geh√∂rt neben vielen unterhaltsamen Programmpunkten vor allem auch ein spektakul√§rer Festumzug durch die Altstadt zusammen mit dem gigantischen Riesenstollen! Dieser wird auf dem Striezelmarkt feierlich angeschnitten und dann f√ľr einen guten Zweck an alle Besucher verkauft. Vom leckeren Weihnachtsgeb√§ck hat der Dresdner Weihnachtsmarkt √ľbrigens auch seinen Namen, denn Striezel hei√üt nichts anderes als Stollen. Lassen Sie sich diesen k√∂stlichen H√∂hepunkt der Vorweihnachtszeit also nicht entgehen!

Dresdner Christstollen ‚Äď patentrechtlich gesch√ľtzt!

Aufgrund der langen Tradition und der gro√üen Beliebtheit des Produktes ist seit 1996 der Dresdner Christstollen tats√§chlich marken- und patentrechtlich gesch√ľtzt. Das bedeutet, es d√ľrfen nur jene Christstollen so benannt werden, die im Gro√üraum Dresden von B√§ckereien produziert wurden, die nach dem Originalrezept arbeiten.

Dresdner Christstollen online bestellen

Um die Backtradition nachzuweisen, gibt es das vom Schutzverband Dresdner Stollen e.V. verliehene goldene Stollensiegel. Etwas mehr als 120 B√§ckereien d√ľrfen damit momentan ihre Werke auszeichnen. Dazu geh√∂ren unter anderem auch die B√§ckerei Eckert und die Bio-B√§ckerei Spiegelhauer.

Familientradition: Bäckerei & Café Eckert

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Schon √ľber 100 Jahre produzieren die B√§cker hier Stollen nach dem Originalrezept, verfeinert nach geheimer Familienart. Hier wird alles von Hand gefertigt, wodurch man die Liebe direkt herausschmeckt. Wer also den perfekten Christstollen sucht, wird hier bei der B√§ckerei Eckert sicherlich f√ľndig werden. Und das Sch√∂ne: Selbst jene, die nicht vor Ort in Dresden wohnen, k√∂nnen ihn sich dank des Online Shops dennoch ganz bequem nach Hause liefern lassen.

Die Alternative: Bio-Bäckerei Spiegelhauer

Ebenfalls einen Original Dresdner Christstollen, allerdings gefertigt mit Rohstoffen aus rein biologischem Anbau bietet die Bio-B√§ckerei Spiegelhauer ihren Kunden an. Die hohen Qualit√§tsstandards der leckeren Weihnachtsgeb√§cke werden nicht nur mit dem Stollensiegel, sondern auch mit dem Demeter-Zertifikat ausgezeichnet. Und auch Allergiker finden hier tolle Stollen-Varianten. √úberzeugen Sie sich gern auch selbst davon ‚Äď der Online Shop der B√§ckerei liefert Ihnen Ihren Bio-Stollen bequem nach Hause!

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