Dresden Loschwitz
Dresden Loschwitz | Bild: Masur / CC BY-SA 3.0

Der statistische Stadtteil Dresden Loschwitz / Wachwitz liegt √∂stlich des Stadtzentrums auf der Neust√§dter Elbseite. Urkundlich erstmals erw√§hnt wurde der Stadtteil Loschwitz im Jahre 1227, als der Mei√üner Bischof Bruno II. es an den Mei√üner Domkapitel √ľbertrug. Bereits seit dem 18. Jahrhundert waren die Loschwitzer Weinberge Anziehungspunkt f√ľr prominente Dresdner, wohlhabende Adlige und K√ľnstler, welche ihre Weing√ľter und Sommerh√§user dort errichten lie√üen. 1885 brachte die aus Amerika eingeschleppte Reblaus den Weinanbau in Loschwitz zum erliegen und das Gebiet wurde mehr und mehr attraktiver f√ľr Bauherren. Im Jahr 1921, unter heftigem Protest der Bev√∂lkerung, wurde Loschwitz nach Dresden eingemeindet.

Auch heute ist der Stadtteil Dresden Loschwitz als Villenviertel bekannt und f√ľr Touristen nicht nur wegen der Villen, sondern vor allem wegen der Bergbahnen attraktiv. Die Standseilbahn und die Schwebebahn dienen heute noch als Verkehrsmittel, die Loschwitzer Schwebebahn ist sogar die √§lteste Bergschwebebahn der Welt. Ebenso befinden sich die drei Elbschl√∂sser Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg im Stadtteil Loschwitz und sind ein weiterer Besuchermagnet im Stadtviertel.

Die erste urkundliche Erw√§hnung von Wachwitz geht auf das Jahr 1350 zur√ľck. Es wurde einst auf dem Schuttkegel des Wachwitzbaches gegr√ľndet. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich in Wachwitz Staatsbeamte, Fabrikanten, Dichter und Maler an. Seit 1824 gibt es den K√∂niglichen Weinberg zu Wachwitz, das Schloss Wachwitz wurde zwischen 1934 und 1936 gebaut.

Direkt √ľber dem d√∂rflichen Wachwitz erhebt sich der 252 m hohe Dresdner Fernsehturm, der 1969 feierlich er√∂ffnet und bereits 1991 f√ľr die √Ėffentlichkeit wieder geschlossen wurde. Ein Verein bem√ľht sich fortan um die Wiederer√∂ffnung des Fernsehturmes, bisher leider ohne Erfolg.

Der statistische Stadtteil Loschwitz/Wachwitz erstreckt sich auf 4,6 km¬≤ und beheimatet ca. 5.500 Einwohner. Eine Stra√üenbahnlinie sowie sechs Buslienen erreichen den Stadtteil im √ĖPNV.

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