Wei├čig Dresden
Wei├čig Dresden | Bild: DynaMoToR / CC BY-SA 3.0

Der statistische Stadtteil Wei├čig geh├Ârt zur Ortschaft Sch├Ânfeld-Wei├čig und ist der ├Âstlichste Stadtteil Dresdens. Es grenzt nicht nur an Radeberg, Loschwitz und Pirna sondern auch an die Landkreise Bautzen und S├Ąchsische Schweiz Osterzgebirge. Wei├čig liegt nicht im Elbkessel sondern auf dem Plateau des Sch├Ânfelder Hochlandes. Mit 384 m H├Âhe befindet sich die h├Âchste Erhebung Dresdens, der Triebenberg, im Ortsgebiet Wei├čig.

Die erste Erw├Ąhnung ist auf das Jahr 1235 zur├╝ckzuf├╝hren. Damals ├╝berlie├č Burggraf Otto I. den Ort ÔÇ×WizochÔÇť mit 14 Hufen Land dem Kloster Zelle. 1421 ging es in den Besitz des Dresdner Augustinerklosters ├╝ber, bevor 1543 die Klosterherrschaft f├╝r immer endete. Durch den Stolpischen Weg und die Bautzner Stra├če, beides Wege welche von Preu├čen, ├ľsterreichern, Hussiten, Franzosen und Russen im Krieg genutzt wurden, brachten die Truppen ├╝ber Jahrhunderte hinweg Leid und Elend nach Wei├čig. Erst nach Ende des 18. Jahrhunderts konnte sich das kleine D├Ârfchen langfristig erholen. Stra├čenbahn und Eisenbahn wurden 1908 gleichzeitig eingeweiht, verkehrten jedoch leider nur bis in die 1950er Jahre

1994 gebildet aus den Gemeinden Wei├čig, Schullwitz, Sch├Ânfeld, Rockau, Pappritz, G├Ânnsdorf, Eschdorf, Cunnersdorf und Borsberg wurde es 1999 gleichzeitig mit Kauscha, Weixdorf, Langebr├╝ck, Mobschatz und Gompitz eingemeindet. Mit der Eingemeindung des gr├Â├čten Stadtteils Sch├Ânfeld-Wei├čig versuchte Dresden, den drohenden Steuer ausf├Ąllen entgegenzuwirken. Als Kompromiss wurde vereinbart, in den n├Ąchsten Jahren 10 Millionen Euro in die Gemeinde zu investieren.

Vor allem Wanderer entdecken das Sch├Ânfelder Hochland auf zahlreichen Wanderwegen und k├Ânnen damit gleich sieben Berge erkunden.

Sehenswert ist die St.-Barbara-Kirche in Eschdorf mit der Herbig-Orgel und Orgelprospekt von Gottfried Semper sowie das barocke Pfarrhaus von 1742 und Soldatengr├Ąber aus verschiedenen Epochen.

Der statistische Stadtteil Wei├čig erstreckt sich auf einer Fl├Ąche von rund 7 km┬▓, wobei der Stadtteil Sch├Ânfeld-Wei├čig eine Fl├Ąche von 41,20 km┬▓ aufweist.

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