Bühlau/Weißer Hirsch


Der Stadtteil Bühlau/Weißer Hirsch befindet sich im Osten Dresdens auf der Neustädter Elbseite. Im Norden ist er von der Dresdner Heide umgeben, östlich grenzt er an Weißig, im Südosten an Gönnsdorf/Pappritz und im Südwesten und Westen an Loschwitz/Wachwitz.

1349 erstmals als „Bele“ (altsorbisch) erwähnt, tauchte es in den historischen Urkunden 1412 unter dem Namen „Belen“ auf, es bedeutet „heller/weißer Ort“. Erst im Jahr 1791 erhielt der Ort seinen heutigen Namen Bühlau. Das alte Straßendorf (jetzt Oberdorf) entwickelte sich mit dem Bau einer Häuslergemeinde weiter.

Noch heute stehen in Bühlau Häuser aus dem 17. Jahrhundert, welche Brände und Kampfhandlungen in der langen Geschichte des Ortes überstanden haben. 1896 wurde Bühlau an das Straßennetz angeschlossen. Um 1900 war Bühlau bei den Bürgern der Residenzstadt Dresden als Sommerfrische äußerst beliebt.

Die Eingemeindung erfolgte 1921, ab da setzte sich auch die Bautätigkeit bis zum Zweiten Weltkrieg fort. Von den Luftangriffen im Februar 1945 wurde Bühlau verschont und war fortan nicht nur als Wohnviertel sondern auch für die Landwirtschaft attraktiv.

TIPP: Märchenwald Porzellan-Figur Hirsch groß, Höhe 25 cm

Phantasievolle Geschenkartikel rund um die Tiere des Waldes schaffen eine märchenhafte Winterkulisse. Scheue Rehe, flinke Füchse oder kokette Wiesel in winterlichem Weiß erfreuen Herz und Seele. Pilze, Tannenzapfen und Eicheln gehören ebenso zum „Märchenwald“ wie die charmanten Tierfiguren zum Dekorieren oder als Baumschmuck. Details: , Höhe: 25 cm Material: , Porzellan Motiv: , Hirsch Farbe: , Weiß Hersteller-Artikelnummer: 02468-800001-24624 , Lieferumfang:1 Hutschenreuther Märchenwald Hirschfigur, Groß, Tierskulptur, Porzellan, Weiß, H 25 cm, 24624

Der Weiße Hirsch ist eines der reinen Villenviertel Dresdens. Im Zusammenhang mit den Mönchen des Altdresdner Augustinerklosters wurde es um 1420 erstmals erwähnt. 1664 entstand ein erstes Wirtshaus am Weißen Hirsch, dessen Eigentümer jedoch keine Schankprivilegien erhielt. Nach einem Besitzerwechsel konnte ab 1688 im Gasthaus Wein ausgeschenkt und Gäste bewirtet werden. Der wirtschaftliche Erfolg der Schänke legte den Grundstein für die Ansiedelung von kleinen Obst- und Gemüsebauern, die auch als Winzer tätig wurden. 1838 erhielt der Weiße Hirsch den Status einer freien Landgemeinde, 1867 wurde ein Kurbad eröffnet.

LESENSWERT: Weißer Hirsch Dresden: Von der Schänke zum Villenviertel
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Ein Spaziergang durch beide Stadtteile ist unbedingt zu empfehlen. Nicht nur die herrschaftlichen und imposanten Villen machen Eindruck, auch die Katholische Hubertuskirche und der Waldseilpark Dresden-Bühlau sind auf jeden Fall einen Besuch wert!

Die Fläche des statistischen Stadtteiles beläuft sich auf 6,79 km² und beheimatet ca. 11.000 Einwohner. Neben der Straßenbahnlinie 11 verkehren acht Buslinien (teils Überland) durch Bühlau/Weißer Hirsch.

Bild: Paulae – Kulturdenkmal Weißenberger Straße 1 – CC BY-SA 3.0

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