Dresden Mickten
Dresden Mickten | Bild: X-Weinzar / CC BY-SA 2.5

Die Stadtteile Mickten und Übigau liegen nordwestlich des Dresdner Stadtzentrums auf der Neustädter Elbseite und liegen im Elbkessel.

Mickten wurde zusammen mit √úbigau erstmals 1378 erw√§hnt. Bis zur Aberkennung des UNESCO-Welterbe-Titels 2009 geh√∂rte der Dorfkern von Mickten zum UNESCO-Welterbe Elbtal. 1899 an das Stra√üenbahnnetz angebunden, wurde Mickten 1903 nach Dresden eingemeindet. Ebenfalls 1899 entstand Stra√üenbahnhof Mickten, welcher auch als Depot f√ľr die L√∂√ünitzbahn diente. Seine Nutzung endete im Jahr 1996, erst 2009 wurde er aufwendig saniert und fortan als Einkaufszentrum genutzt. Das Ballhaus Watzke befindet sich ebenfalls im statistischen Stadtteil Mickten und wurde nach langer Nutzung als Lager ebenfalls rekonstruiert.

Nachdem die Einwohner Micktens jahrelang Kaditz eingepfarrt waren, erwarben sie 1938 die Villa in der Homiliusstra√üe und er√∂ffneten dort eine Kapelle f√ľr √úbigau und Mickten. Die im Dachreiter h√§ngende Glocke wurde im Jahr 1486 gegossen und stammt aus der zerst√∂rten Sophienkirche. Seit dem Jahr 1999 wird die Villa als Pfarramt genutzt.

Das Schloss √úbigau besteht bereits seit 1726. Es diente u.a. als Verwaltungssitz der Maschinenbauanstalt √úbigau und der Schiffswerft √úbigau als Firmensitz. Die mehrmals geplante Sanierung des Barockschlosses kam bisher nicht zustande, weshalb es nur selten f√ľr Veranstaltungen w√§hrend der Sommermonate ge√∂ffnet ist.

Der Elbepark entstand 1990 im Gewerbegebiet Kaditz-Mickten mit Kino, Restaurants und zahlreichen Gesch√§ften. Mickten und √úbigau wurden bei der Jahrhundertflut 2002 stark getroffen, ganze Stra√üenz√ľge musste rekonstruiert werden, viele Menschen verloren zeitweise ihre Wohnungen.

√úbigau und Mickten sind √ľber 3 Stra√üenbahn- und 5 Buslinien erreichbar. Au√üerdem liegen beide direkt an der Autobahn 4, Anschlusstelle Dresden-Neustadt.

Statistisch gesehen betr√§gt die Fl√§che des Stadtteils (Mickten, √úbigau mit Trauchau-S√ľd und Kaditz-S√ľd) 4,24 km¬≤ und beheimatet knapp 13.000 Einwohner.

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