Altpestitz

1370 erstmals erwähnt, lag der kleine Bauernweiler Pestitz, bestehend aus drei Höfen, gleich neben Mockritz.

Um 1620 herum gehörte es einem Bauern namens Palitzsch, er ließ für seine Arbeiter sechs Häuser errichten. Eine Eigenheimsiedlung entstand erst nach dem Ersten Weltkrieg, die Eingemeindung nach Dresden erfolgte 1921. In den 1970er Jahren entstanden in Kleinpestitz drei Plattenbausiedlungen. Bei einem Spaziergang sollte man unbedingt einen Abstecher auf die Liepsch Ruhe, eine Aussichtsplattform, machen.

Mockritz fand 1350 seine erste urkundliche Erwähnung und war durch Ackerbau und Landwirtschaft geprägt. Da Mockritz ohne große Schäden die Kriege überstanden hat, ist der alte Dorfkern und slawische Rundling heute noch gut erkennbar. Die noch aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gehöfte und Mühlen sollte man sich unbedingt bei Gelegenheit mal ansehen! Früher diente der angestaute Münzteich den Mühlen in Mockritz, heute wird er als Naturbad mit angrenzendem Campingplatz genutzt.

Kaitz wurde bereits 1206, in der gleichen Urkunde in der auch Dresden erstmals genannt wurde, erwähnt. Aus dem Steinbruch in Kaitz wurden 1473 Plänersteine für den Bau des Dresdner Rathauses gebrochen. Im Gegensatz zu Mockritz und Kleinpestitz wurde Kaitz im Krieg schwer getroffen und wurde 1813, vor Eintreffen der russischen Truppen, eingeäschert, der Wiederaufbau begann 1814. Durch den Bau der A17 hat sich die Landschaft um Kaitz stark verändert, dennoch hat es seinen dörflichen Charakter behalten. Anschauen sollte man sich unbedingt das Weinberghaus aus dem Jahre 1686.

1342 erschien Gostritz in einer Urkunde unter dem Namen Gostericz, was so viel bedeutet wie Leute des Goster. Bevor es zum Kloster Altzella gehörte (aufgrund der Nähe zu Leubnitz), war es im Besitz der Familie von Dohna. Die Eingemeindung erfolgte im Jahre 1921. Gostritz wurde von Zerstörungen im Krieg verschont, somit ist der alte Dorfkern bis heute gut erhalten.

Der statistische Stadtteil Kleinpestitz / Mockritz mit Kaitz und Gostritz misst 4,27 km² und beheimatet rund 7.400 Einwohner. Neben dem Anschluss an die B170 befahren drei Buslinien den Stadtteil.

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