Bahnhof Coschuetz Gittersee

Gl├╝ck auf: Dresden ÔÇô Von der Kohle zum modernen Gewerbe in Cosch├╝tz/Gittersee

Dresden - Von der Kohle zum modernen Gewerbe in Cosch├╝tz/GitterseeGebundenes BuchBlick ins Buch Dies ist die Geschichte eines ganz besonderen Ortes. Viele Generationen haben hier am S├╝dhang der Landeshauptstadt Dresden ihre Spuren in der Landschaft hinterlassen. Kohleabbau, Uranerzaufbereitung, M├╝llranerzaufbereitung, M├╝lldeponie und Reinstsiliziumwerk - all das am Standort Dresden-Cosch├╝tz/Gittersee. Wer wei├č das noch? Wer hat hier gearbeitet? Und wie ist es gegl├╝ckt, dass sich auf dieser geschundenen Industriebrache am Kaitzgrund ein modernes st├Ądtisches Gewerbegebiet entwickelt hat und die Landschaft wieder bl├╝htn

Cosch├╝tz

Nachweislich gehen die die Besiedelung durch Elbslawen in Cosch├╝tz auf 6./7.Jahrhundert bzw. das Jahr 1100 zur├╝ck. Die erste Siedlung ├╝berhaupt entstand dort in der Bronzezeit an der Heidenschanze. Cosch├╝tz werde als Runddorf angelegt und hat diesen Charakter bis heute erhalten, die ├Ąlteste erhaltene Bebauung im Dorfkern Altcosch├╝tz geht auf Mitte des 19. Jahrhunderts zur├╝ck.

Nach der Entdeckung des Kohlevorkommens auf der Cosch├╝tzer Flur entstanden um 1780 zwei Kohlesch├Ąchte, deren Kohlen auf der heutigen Kohlenstra├če und der Karlsruher Stra├če bef├Ârdert wurden. Nach der Eingemeindung 1921 erfolgte 1930 der Bau des Wasserwerkes, welches ca. die H├Ąlfte der Dresdner Bev├Âlkerung versorgt.

1973 entstand die Feldschl├Â├čchen-Brauerei, in der auch das von 1857-1990 im Plauenschen Grund hergestellte Felsenkeller gebraut wird. Die A17 wird durch den Cosch├╝tzer Tunnel gef├╝hrt, dessen Bau im Jahre 2000 begann. Zu den Kulturdenkmalen in Cosch├╝tz geh├Âren das Wasserwerk und das Rathaus.

Gittersee

1349 erstmals erw├Ąhnt, befand sich Gittersee bis 1370 im Besitz der Familie von Miltitz (s├Ąchs. Adelsgeschlecht), anschlie├čend ging es an das Dresdner Br├╝ckenamt ├╝ber. Gr├Â├čtenteils standen die Ackernutzung und der Obstanbau auf den Fluren von Gittersee im Vordergrund. 1828 begann der Gitterseer Steinkohlebauverein mit der Arbeit, dieser ging jedoch 1859 Konkurs.

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde noch einmal Bergbau auf Steinkohle betrieben, allerdings nur 17 Jahre lang, danach folgte die F├Ârderung von Uranerzen. Noch zu erw├Ąhnen sei, dass das DEFA Studio f├╝r Trickfilme ein Tonstudio in Gittersee betrieben hat. Sehenswert ist auf jeden Fall das Museum zur Geschichte der Windbergbahn im Gitterseer Bahnhof.

├ťbrigens, neben dem Museumsbetrieb organisiert der Verein Windbergbahn e.V. Sonderz├╝ge auf einem Abschnitt der ehemaligen Strecke. Auf dem ehemaligen Streckenabschnitt von Kleinnaundorf nach Possendorf wurde ein Wanderweg angelegt.

Der statistische Stadtteil Cosch├╝tz/Gittersee erstreckt sich auf 4,17 km┬▓ und beheimatet rund 5.700 B├╝rger.

Bild: R.D. – Rolf-Dresden – Bahnhof Dresden-Gittersee der Windbergbahn – CC BY 3.0

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