Blaues-Wunder-Dresden
Blaues Wunder Dresden Bild: PaulT (Gunther Tschuch) CC BY-SA 4.0

Ein Hotelzimmer für vier Personen in Dresden zu finden, das nicht sofort den Reiseetat sprengt, ist gar nicht so einfach. Deshalb haben wir bei unserem letzten Sachsen-Trip nach einer Ferienwohnung gesucht und sind bei R&D Appartements gelandet.

Buchbar ist aktuell die Wohnung „Blaues Wunder“, benannt nach der Brücke, die nur ein paar Gehminuten entfernt liegt. Vom Balkon aus sieht man den Elbhang, morgens mit Kaffee, abends gern mit einem Glas Wein aus der Region. Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und eine offene Küche mit Wohnbereich: Für sechs Personen ist ausreichend Platz, ohne dass sich jemand auf die Füße tritt.

Praktisch ist vor allem der Zuschnitt. Zwei getrennte Schlafzimmer bedeuten, dass Kinder und Eltern abends tatsächlich ihre Ruhe haben, und zwei Bäder ersparen morgens das übliche Anstehen vor der Tür. Für uns war das der Unterschied zwischen einem Wochenende mit Streit ums Bad und einem entspannten Trip.

Der eigentliche Vorteil ist die Lage. Zur Altstadt mit Frauenkirche und Zwinger sind es nur wenige Minuten. Und wer abends noch in die Semperoper will: R&D Appartements übernimmt auf Wunsch auch die Ticketbeschaffung für Oper, Kirche oder Museum. Das lästige Herumtelefonieren im Urlaub entfällt damit.

Drei weitere Wohnungen sind angekündigt: „Goldener Reiter“, „Fürstenzug“ und „Am Zoo“. Aktuell befinden sie sich noch in Vorbereitung und lassen sich nicht buchen, wer aber öfter in Dresden ist, kann sich das für später schon mal merken.

Wer länger bleibt, findet in der Umgebung genug zu tun. Die Brühlsche Terrasse mit Blick auf die Elbe, das Schloss Pillnitz mit seinem chinoisen Baustil, oder ein Abstecher in die schrägen Innenhöfe der Kunsthofpassage in der Neustadt. Auch die Weinberge des Elblands sind von der Wohnung aus schnell erreichbar.

Zwei Ziele haben wir bei jedem Dresden-Besuch fest eingeplant. Das Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe zählt dazu, auch wenn man für die Schatzkammer besser vorher ein Zeitfenster bucht, sonst steht man in der Schlange. Und der Große Garten, das grüne Herz der Stadt, in dem sogar eine kleine Parkeisenbahn fährt. Für Familien mit Kindern ist das oft der Programmpunkt, der am Ende am längsten in Erinnerung bleibt, mehr noch als Museum oder Oper. Am Neustädter Markt lohnt sich außerdem ein kurzer Stopp beim Goldenen Reiter, dem vergoldeten Denkmal für August den Starken, das viele nur vom Foto kennen und dann überrascht sind, wie klein die Figur in echt wirkt.

Am meisten überzeugt hat uns aber etwas anderes: Die Wohnung fühlt sich nicht nach anonymer Unterkunft an. Kein Hotelflur, keine Rezeption, sondern ein Ort, an dem man nach einem langen Tag in der Stadt tatsächlich ankommt und abends noch kurz auf dem Balkon sitzen bleibt, bevor man ins Bett fällt.

Wer selbst buchen möchte: Alle Infos gibt es direkt auf rd-appartements.de.

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