futureSAX-Innovationsforum in Bautzen

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Bautzen Bild: Monster4711 CC BY-SA 3.0

futureSAX-Innovationsforum New Work & KI: Programm

Veröffentlicht am · Lesezeit rund 4 Minuten

Am trifft sich die sächsische Gründer- und Innovationsszene im Sorbischen National-Ensemble in Bautzen. Von 12 bis 18 Uhr dreht sich alles um eine Frage: Wie verändert künstliche Intelligenz die Art, wie wir arbeiten? Das futureSAX-Innovationsforum New Work & KI bringt dafür Gründende, Mittelständler, Wissenschaftler und Kapitalgeber an einen Tisch. Wer in der Lausitz oder im Raum Dresden mit KI arbeitet oder es plant, sollte sich den Termin vormerken.

Thematisch geht es um KI in neuen Arbeitswelten. Um Automatisierung und intelligente Prozessunterstützung, um flexible Arbeitsmodelle und Smart Co-Working, um Wissensmanagement und die Frage, wie Geschäftsmodelle in unsicheren Zeiten stabil bleiben. New Work meint hier mehr als Homeoffice und Wohlfühlbüro. Es geht darum, Aufgaben neu zu verteilen, sobald Maschinen einen Teil davon übernehmen. Statt langer Grundsatzreferate setzt futureSAX auf kurze Pitches und direkten Austausch.

Termin, Ort und Anmeldung auf einen Blick

  • Termin: Donnerstag, 24. September 2026, 12:00 bis 18:00 Uhr
  • Ort: Sorbisches National-Ensemble, Äußere Lauenstraße 2, 02625 Bautzen
  • Veranstalter: futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen
  • Anmeldung: online über die futureSAX-Website, das Team prüft jede Anmeldung im Einzelfall
  • Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Projektmanagerin Nicole Hübner.
  • Tipp: Wer aus Dresden anreist, ist in gut einer Stunde vor Ort.

Das Programm: von der Begrüßung bis zum Get-together

Los geht es um 12 Uhr mit Check-in, Mittagsimbiss und Zeit zum Netzwerken. Um 13 Uhr eröffnet futureSAX-Geschäftsführerin Susanne Stump das Forum und führt ins Thema ein. Ab 13:15 Uhr diskutiert eine Runde über „Die Lausitz als Arbeitsplatz der Zukunft“. Auf dem Panel sitzen unter anderem Bürgermeister Heiko Nowak, die Organisations- und Kommunikationspsychologin Dr. Stephanie Rohac, Jens Gerlinghoff als stellvertretender Vorsitzender und Prof. Dr. Albrecht Löhr als Studiengangsleiter.

Nach einer kurzen Pause folgt ab 14:30 Uhr der Kern des Nachmittags: drei Pitchrunden, moderiert von Nicole Hübner. Ab 16 Uhr haben Teilnehmer die Wahl zwischen einer Matchmaking-Session und dem Diskussionspanel „Wachstum gestalten“. Ab 17 Uhr klingt der Tag bei einem kulinarisch begleiteten Get-together aus, Schluss ist um 18 Uhr.

Highlight um 14:30 Uhr: Peter Gemander über KI in der Telefonanlage

14:30 Uhr, Session A (Digital Workers & Data Science): Peter Gemander, Geschäftsführer der Zöllner Büro- & IT Systeme GmbH, mit dem Pitch „Intelligente Business-Kommunikation: Smarte Telefonanlage mit KI-Assistenten“.

Telefonie gilt vielen als alte Technik, die man nebenbei mitschleppt. Gemander dreht den Blick um. Er zeigt, wie eine Telefonanlage mit KI-Assistenten Anrufe vorqualifiziert, Anliegen erkennt und Mitarbeitende von Routineauskünften entlastet. Für kleine und mittlere Betriebe, bei denen niemand ständig am Empfang sitzen kann, ist das ein handfester Hebel. Statt verpasster Anrufe und voller Mailboxen übernimmt der Assistent das Erste, was ein Kunde hört.

Der Pitch eröffnet die erste Runde und passt damit gut zum Leitthema des Tages. Wer wissen will, wie KI im Arbeitsalltag konkret ankommt statt nur auf Folien, findet hier ein greifbares Beispiel aus einem sächsischen Mittelständler.

Weitere Infos auf https://sprachassistent.net

Was die anderen Pitchrunden zeigen

Session B ab 14:50 Uhr dreht sich um Smart Co-Working. Danny Heß stellt seine PACA-Workplace-Analyse vor, Celina Distler von der NetTask GmbH spricht über ein „User-Centric Building OS“ zur KI-Orchestrierung von Arbeitsräumen, und Uwe Thuß von App Concept.com bringt seine Digital-Asset-Lifecycle-Plattform mit.

Session C ab 15:10 Uhr widmet sich Wissensmanagement und EdTech. Mit dabei sind Tobias Göcke von SupraTix, Dr. Franz Beier mit der KI-Plattform seiner hAiner GmbH, Dr.-Ing. Ievgenii Tsokalo von Mimetik zur Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse und Dr. Maximilian Bäumler von paioneers, dessen Lösung „Paige“ KI-gestützte Mitarbeitendengespräche verspricht.

Für wen sich der Besuch lohnt

Das Forum richtet sich an Gründende, Unternehmen, Transferakteure und Kapitalgeber, dazu ausdrücklich an Jugendliche aus Sachsen. Der rote Faden ist die Lausitz als Arbeitsstandort im Wandel. Gerade für eine Region mitten im Strukturwandel ist das ein passender Rahmen, weil hier neue Arbeitgeber und neue Kompetenzen dringend gebraucht werden. Wer ein KI-Projekt sucht, einen Partner oder einfach Anschluss an die regionale Szene, kommt beim Matchmaking und in den Pausen oft weiter als auf mancher großen Messe. Und wer die Umsetzung sehen will statt der Theorie, sitzt um 14:30 Uhr am besten in Session A.

Die Anmeldung läuft über die Veranstaltungsseite von futureSAX. Ein Blick ins vollständige Programm lohnt sich vorab, denn die Plätze in den Pitchrunden sind begrenzt.

 

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